PM Automotive GmbH
PM Automotive GmbH

Für die Zukunft gerüstet!

PM Automotive GmbH

wurde im Oktober 2001 im sächsischen Wilkau-Haßlau gegründet und beschäftigt mittlerweile 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Entwicklung, Fertigung und Verwaltung. Das Produktportfolio von PM Automotive umfasst Serienpressteile und Schweißbaugruppen im Karosseriebereich für in- und ausländische Systemlieferanten und Automobilhersteller, darunter VW, die Magna-Gruppe, BMW oder Porsche. Auch die Herstellung und Weiterentwicklung von Prototypen bis zur Serienreife gehört zu den Leistungen des Unternehmens.

Ehrgeizige Ziele

Von Anfang an war es das erklärte Ziel des Unternehmens, sich Schritt für Schritt zu einem etablierten und leistungsfähigen Zulieferer für den Fahrzeugbau zu entwickeln. Um sich in diesem anspruchsvollen Umfeld zu behaupten, setzt PM Automotive vor allem auf Flexibilität und Effizienz bei der Lösung fertigungs- oder entwicklungstechnischer Probleme und auf höchste Qualität.

Frühzeitig investierte PM Automotive in eine hochwertige Messmaschine, moderne Großund Kleinpressen und eine Schweißerei. Zu den Zukunftsinvestitionen zählte 2003 auch die Entscheidung, zur Steuerung der betriebswirtschaftlichen Prozesse ein ERP-System einzuführen. Direkt nach der Unternehmensgründung erfolgte die Abwicklung von Abläufen in Einkauf, Verkauf und Produktion noch mit Hilfe von Microsoft Office; vor allem externe Belege wurden mit Microsoft Word und Excel erstellt. Das Finanz- und Rechnungswesen wurde über externe Dienstleister abgewickelt. Den steigenden Anforderungen des kontinuierlich wachsenden Unternehmens wurde diese Lösung bald nicht länger gerecht. 

Die Anforderungen der Geschäftsführung von PM Automotive waren klar:
Man wollte kostengünstig und mit möglichst geringem Aufwand eine skalierbare, zukunftssichere Lösung, die mit dem Unternehmen wächst und dieses Wachstum unterstützt. Gesucht wurde eine bewährte Standardlösung für ERP und das Finanz- und  Rechnungswesen mit branchenspezifischen Funktionen. Entscheidende Anforderungen waren die durchgängige Abbildung aller Logistikprozesse im Unternehmen, der VDA- und CAD-Datenaustausch über EDI, eine artikelbezogene Serien/Chargenverwaltung und die VDA-Belegerstellung.

Deshalb beschäftigten sich die Verantwortlichen bei PM Automotive ausführlich mit den verfügbaren Lösungen am Markt, vier ERP-Anbieter wurden in die engere Auswahl einbezogen. Nach einer ca. halbjährigen Auswahlphase entschied sich PM Automotive für FOSS von ORDAT. Für ORDAT sprach vor allem, dass das Gießener Softwarehaus aus einer Hand und ohne weiteren Entwicklungsaufwand eine vollständig integrierte AutomotiveLösung zur Verfügung stellen konnte.

Alle notwendigen Funktionalitäten für Modul-lieferanten waren bereits im FOSS-Standard vorhanden. Zu den Entscheidungsgründen zählten weiterhin die vielen Referenzen von ORDAT in der Automotive-Branche. 

Reibungslose Einführung

Der Startschuss für die Einführung von FOSS in Wilkau-Haßlau fiel im März 2003. Zur selben Zeit begann auch die Schulung der Mitarbeiter von PM Automotive. Die Finanzbuchhaltung konnte schon vier Wochen nach Vertragsabschluss in den Echtbetrieb gehen. Im Mai 2003 erfolgte ein erster erfolgreicher Gesamtdurchlauf, einen Monat später dann der zweite. Im Juli 2003 ging das System einschließlich Finanzbuchhaltung und DFÜ nach nur vier Monaten Einführungszeit erfolgreich in den Echtstart. Seit Mai 2004 laufen das Reporting- und Analysesystem FOSS-Information Server (FIS) und die Anlagenbuchhaltung. Seit 2010 setzt PM Automotive auch die Betriebsdatenerfassung FOSS-BDE ein.

Anspruchsvolle Funktionalitäten

Als Automobilzulieferer stellt PM Automotive besondere Anforderungen an sein ERP-System. Um die Zulieferungen an die Automobilhersteller und System-lieferanten effizient zu verwalten, ist zum Beispiel eine durchgängige serien- und chargenbezogene Bestandsführung erforderlich. Damit wird insbesondere die Ausweisung von Lieferchargen auf externen Lieferpapieren und die lückenlose Serien-/Chargen-Rückverfolgung möglich. Diese ist auch für die geplante Zertifizierung nach TS16949 von Bedeutung, einem umfassenden Qualitätsmanagement-Standard der internationalen Automobilindustrie, der detaillierte Qualitätsanforderungen für Design, Entwicklung, Produktion, Installation und Wartung von im Automobil eingesetzten Produkten festlegt. Auch der Beleggestaltung wurde von der Geschäftsführung besondere Bedeutung beigemessen. Über den FOSS-Information Server kann PM Automotive Belege flexibel erzeugen und individuell anpassen.

Eine weitere Herausforderung lag im Behältermanagement. Für den Transport der Produkte stellen die Kunden eigene Behälter zur Verfügung. Weil verschiedene Kunden oft gleiche Behältertypen beistellen, wurde für die Bestandstrennung eine kundenbezogene Behälterkennung eingeführt.

Außerdem kommt es häufig vor, dass gleiche Artikel in unterschiedlichen Behältern ausgeliefert werden. Je nach Bestand muss operativ entschieden werden, welche Behälter verfügbar sind und für auszuliefernde Artikel eingesetzt werden können. Die Möglichkeit, operative Behälteränderungen in FOSS vorgangsbezogen zu kennzeichnen, stellt sicher, dass alle externen Lieferpapiere die richtigen Behälterangaben enthalten.
 

Betriebsdatenerfassung mit FOSS-BDE

Die 2010 eingeführte Betriebsdatenerfassung mit FOSS ermöglicht einen zeitnahen Überblick über aktive Maschinen, den Status von Betriebsaufträgen, angefallene Arbeitszeiten pro Arbeitsgang und die bereits produzierten Mengen bzw. Ausschussmengen. Die entsprechenden Daten erfassen die Mitarbeiter in der Produktion mit Hilfe von Touchscreen-PC’s (Hygrolion) mit Barcodescannern.

Alle Fertigungspapiere sind mit Barcodes versehen, so dass nur Mengen manuell eingegeben werden müssen. Darüber hinaus werden auch Stücklistenkomponenten barcodeunterstützt vom Bereitstellungslager abgebucht. So kann FOSS den aktuellen Lagerbestand abbilden, Transparenz und Prozesseffektivität werden erhöht.

Richtige Entscheidung

Trotz anfänglicher Befürchtungen, dass ein komplettes ERP-System wie FOSS für die kleine Anzahl von Usern bei PM Automotive zu groß und zu mächtig sein könnte, ist man in Wilkau-Haßlau sehr zufrieden. "Die Entscheidung für FOSS war richtig," sagte Frank Krautwer, Geschäftsführer bei PM Automotive. PM Automotive hat nach 10 Jahren die Leistungsfähigkeit und Funktionalität anderer ERP-Anbietern geprüft und wurde abschließend erneut in der richtigen Entscheidung für das ERPSystem FOSS und dem Anbieter ORDAT bestätigt. "Mit diesem System sind wir für die kommenden Herausforderungen im Automobilzulieferumfeld ausgezeichnet gerüstet."

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